Ärzte Zeitung online, 27.03.2014

SMOG

Alarmstufe "Gelb" in Ostchina

Der Smog in China wird immer gesundheitsgefährdender. Heute liegt der Wert Messungen zufolge über dem 19-Fachen des WHO-Grenzwertes. Die Behörden haben die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen.

PEKING. Starker Smog raubt den Menschen in Ostchina den Atem. Seit Sonntag zeigen die Messstationen zahlreicher Städte in Ostchina gesundheitsgefährliche Werte.

Am Donnerstag kletterte der Index für die Schadstoffe nach Messungen der US-Botschaft in Peking auf 477. Der Wert für den besonders gefährlichen Feinstaub kleiner als 2,5 Mikrometer lag damit über dem 19-Fachen des empfohlenen Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die WHO wertet einen Wert von 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft als unbedenklich.

In der nordostchinesischen Provinz Liaoning schränkte der Smog die Sicht so stark ein, dass zwischenzeitlich keine Maschinen vom Flughafen der Stadt Shenyang starten durften, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Mehrere Autobahnen wurden geschlossen. Die Behörden in Peking haben die zweithöchste Alarmstufe "Gelb" ausgerufen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »