Ärzte Zeitung, 16.12.2005

FUNDSACHE

Mona Lisa, glücklich und angewidert

Kryptisch ist das Lächeln der Mona Lisa auf dem berühmten Bild von Leonardo da Vinci. Immer wieder haben sich Kunstliebhaber und auch Wissenschaftler mit dem rätselhaften Gesichtsausdruck der zwischen 1503 und 1506 porträtierten Frau beschäftigt: Was steckt hinter diesem Lächeln? Lächelt sie überhaupt wirklich? Nun haben niederländische Wissenschaftler das Bild von einem Computer analysieren lassen, berichtet BBC online.

Die spezielle Software, die in den USA entwickelt worden ist, soll Emotionen erkennen. Dazu werden Gesichtszüge wie die Kurve der Lippen und die Falten in den Augenwinkeln untersucht.

Und mit diesem Computer-Programm haben die Forscher von der Universität in Amsterdam herausgefunden: Die Mona Lisa ist vor allem glücklich. Genau: Die Frau auf da Vincis Bild ist zu 83 Prozent glücklich, zu neun Prozent angewidert, zu sechs Prozent ängstlich und zu zwei Prozent verärgert. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Organisationen
BBC (460)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So will Deutschland den Zuckerberg bezwingen

16:00 UhrZu viel und zu schlecht gekennzeichnet: Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesunde Ernährung. Die Politik will nun eingreifen. mehr »

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »