Ärzte Zeitung, 27.08.2007

FUNDSACHE

Polygamie kann an die Nieren gehen

Vielweiberei kann bei Nierenleiden helfen. Diese Erfahrung mit der Polygamie hat kürzlich ein Mann in Saudi-Arabien am eigenen Leib gemacht. Dabei klingt seine Geschichte so fantastisch, als würde Scheherazade ein nephrologisches Märchen aus 1001 Nacht erzählen.

Der Mann aus der Oase Al-Ahsa konnte sich spätestens dann der Treue und Zuneigung seiner beiden Ehefrauen gewiss sein, als diese von seiner anstehenden Nierentransplantation erfuhren.

Denn als die Ärzte feststellten, dass aus medizinischer Sicht jede der beiden Gemahlinnen in der Lage wäre, ihm das Organ zu spenden, entbrannte zwischen Erstfrau und Zweitfrau ein heftiger Streit darum, wer dem Gatten die Niere geben dürfte. Wie die Zeitung "Arab News" berichtete, hätten die beiden Frauen schließlich das Los entscheiden lassen. Letztlich spendete eine Ehefrau eine Niere, die andere ließ sich Blut für die Operation des Gatten abnehmen. (maw/dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Krankheiten
Transplantation (2344)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn kritisiert Stimmungsmache der Ärzte

Die Ärzte sind verärgert über Spahns Versorgungsgesetz. Der Gesundheitsminister stellt gegenüber der "Ärzte Zeitung" irritiert klar: Die KBV hat am Gesetz mitgearbeitet. mehr »

Wer wird Galenus-Preisträger 2018?

Heute Abend ist es soweit: Im Rahmen einer feierlichen Gala werden wieder innovative Arzneimittel und hervorragende Grundlagenforscher mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis ausgezeichnet. 13 Innovationen sind im Rennen. mehr »

Glücklich und zufrieden mit dem Job

Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten gerne in ihrem Beruf und würden ihn wieder ergreifen. Der Ärztemonitor zeigt auch: So viele Ärzte wie nie zuvor sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Situation. mehr »