Ärzte Zeitung, 13.12.2007

ZU GUTER LETZT

Beinprothese als Kokainversteck

Ein ungewöhnliches Versteck für seine Ware hat sich ein Drogenkurier ausgesucht, der am Frankfurter Flughafen festgenommen wurde: sein künstliches Bein. Bei dem verdächtigen 35-Jährigen wurden beim Drogenkontakttest zuerst nur an den Handflächen kleinste Kokainspuren nachgewiesen, eine Röntgenuntersuchung des Magens blieb negativ. Erst ein Experte der Frankfurter Uni-Klinik wurde fündig: über ein Kilogramm Kokain war in 198 Einzelbehältern um den metallischen Kern der Prothese herum versteckt.

(dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4427)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »

Angst vor Epidemien in Lagern

Nach ihrer dramatischen Flucht aus Myanmar suchen über eine halbe Million Rohingya Schutz in Bangladesch. Die Lage in den eilig aufgeschlagenen Lagern ist desolat. mehr »