Ärzte Zeitung, 31.10.2008

Fundsache

Affe braucht Hund als Beschützer

Ein chinesischer Zoo hat einem Affen einen Hund zur Seite gestellt, um ihn vor den Attacken größerer Primaten zu schützen.

Die Aufseher des Jiaozuo-Zoos in der chinesischen Provinz Henan mussten vorher selbst einige Male einspringen, um das Leben des Äffchens zu schützen. Jetzt kam man auf die Idee, dem Waisenkind einen Hund als Bodyguard beizugesellen. Bislang mache Sai Hu seine Sache sehr gut.

"Immer wenn das Baby-Äffchen drangsaliert wird, springt er auf und vertreibt die anderen", sagte ein Zoo-Sprecher. "Auch wenn das Baby-Äffchen selbst Gefahr wittert, rennt es zum Hund und krallt sich in seinem Fell fest."

Das große Affenmännchen sei ziemlich unglücklich, seitdem man Sai Hu in den Käfig des kleinen Affen gesperrt habe. Er habe schon mehrere Angriffe aus dem Hinterhalt organisiert. "Aber alle misslangen, weil der Hund aufpasst." (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »