Ärzte Zeitung, 03.06.2009

Fundsache

Chirurg lässt Düne transplantieren

Ein britischer Herzchirurg hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, nachdem er eine Sanddüne abtragen ließ, um den Ausblick aus seinem 860 000 Euro teuren Ferienhaus zu verschönern. Dr. Brian Newman verbringt seine freien Tage in St. Annes-on-Sea in der Lancashire. Sein Anwesen ist schön, aber die 17 Meter hohe Düne entlang der Promenade versperrte ihm die Sicht.

Also beauftragte er einen Baggerfahrer, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine Bresche in die Düne zu schlagen. Anwohner, Behörden und Naturschützer sind empört. Ein Nachbar sagte, jetzt gleiche die Düne einem Gebiss, dem der Frontzahn fehle, berichtet die Online-Agentur Ananova. Inzwischen wurde eine Untersuchung angeordnet. Der 65-jährige Arzt zeigt sich unbeeindruckt: "Ich habe bloß eine Sanddüne chirurgisch entfernt, um sie dorthin zu transplantieren, wo sie eigentlich hingehört."(Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »