Ärzte Zeitung, 08.11.2011

Fundsache

Mutti sorgt für affengeilen Sex

Was es nicht alles gibt: Mutti kümmert sich darum, dass ihr Filius reichlich Sexpartnerinnen zum Zeugen von Nachwuchs ins Bett bekommt. Und sie sitzt beim Beischlaf selbstverständlich immer hautnah am Ort des Geschehens.

Absurde Phantasien? In der Welt der brasilianischen Spinnenaffen ist dieses Szenario durchaus an der Tagesordnung - auch wenn der Affensex natürlich nicht in Betten, sondern im Regenwald stattfindet.

Forscher von der Universität Wisconsin haben herausgefunden, dass bei dieser seltenen Affenart Mutter und Sohn ein Leben lang zusammenbleiben.

Die Mutti stellt darüber hinaus immer wieder den Kontakt zu empfängnisbereiten Weibchen her und interveniert forsch, um Inzucht zu verhindern. Nicht erforschen lässt sich, was die potenten Söhne von der totalen Sex-Kontrolle halten. Wohl dem, der solch eine fürsorgliche Mutti hat? (fuh)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[08.11.2011, 12:58:08]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Limerick
Die Spinnenaffen in Brasilien
leben wie Reptilien.

Anderen Primaten ist geraten,
beim Beischlaf nicht auf Mutti zu warten.

Denn wie soll man sich sonst vervielfältigen?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »