Ärzte Zeitung, 20.07.2012

Fundsache

Lust und Last der Leibköche

Wenn sich diese Woche die Leibköche der Regierungschefs in Berlin treffen, dann dürfte es in einem Punkt Einigkeit geben: Klage über die Anspruchslosigkeit und Bodenständigkeit der Machthaber.

Beispiel Angela Merkel: Die Kanzlerin, die nicht selten samstags selbst einkauft, billigt sich selbst zu, Kartoffelsuppe gut kochen zu können. Gäste schwärmen von Roulade und Rotkohl aus Merkels Küche.

Vorgänger Schröder war noch anspruchsloser und liebte Currywurst. George W. Bush bevorzugte Hamburger, Sandwiches und Nachos, sein Vorgänger Bill Clinton hielt French Fries für das Nonplusultra der französischen Küche - und bezahlte mit einer Bypass-Op.

SED-Chef Erich Honecker labte sich an Königsberger Klopsen, Makkaroni oder Grillwürstchen mit Specksoße und Püree - freilich nicht aus der sozialistischen Kollektivküche, sondern als Individualanfertigung. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »