Ärzte Zeitung, 10.10.2012

Fundsache

Tierisches Leasing-Angebot

Meerschweinchen erleiden als Single Psychostress. In der tierfreundlichen Schweiz ist es deshalb gesetzlich verboten, Meersäuli - wie die putzigen Nager auf Schwyzertütsch heißen - in Einsamkeit zu halten. Doch was tun, wenn der Tod ein Meerschweinchen-Paar scheidet und die Besitzer kein neues Tier mehr kaufen wollen?

In solchen Fällen klingelt bei Priska Küng das Telefon: "Wir bräuchten ein Miet-Meersäuli." Als 2008 das Schweizer Tierschutzgesetz revidiert und um das Meersäuli-Singleverbot erweitert wurde, erkannte die findige Züchterin die Marktlücke.

Küngs Nager-Leasing im Dorf Hinwil-Hadlikon unweit von Zürich war auf Anhieb ein Renner. "Die Nachfrage nach Leihmeersäuli ist nach wie vor groß, bis zu fünf Mal pro Woche kommen Anfragen", sagt sie. "Das ist gut so, denn kein Tier sollte in Einzelhaft leben müssen, auch nicht für einige Wochen." (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellt sich nun Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Wir sind live für Sie dabei. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »