Direkt zum Inhaltsbereich

Mindern Kalzium und Vitamin D das Diabetes-Risiko?

SAN DIEGO (ner). Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium vermindert offenbar das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Das geht aus neuen Auswertungen der Nurses` Health Study hervor, die beim US-amerikanischen Diabetes-Kongreß in San Diego vorgestellt worden sind.

Veröffentlicht:

Die an der Studie teilnehmenden Krankenschwestern hatten alle zwei Jahre einen detaillierten Fragebogen zur Ernährung beantworten müssen. Bei einer Vitamin-D-Aufnahme von 200 Einheiten täglich oder weniger waren 1600 neue Diabetes-Erkrankungen gezählt worden, bei 200 bis 400 Einheiten 1700 Neuerkrankungen.

Ab 400 Einheiten pro Tag aufwärts nahm die Zahl der neu diagnostizierten Diabetikerinnen drastisch ab. Bei mehr als 800 Einheiten täglich waren es nur noch 96 Neuerkrankungen, wie Dr. Anastassios G. Pittas aus Boston und seine Kollegen bei einer Posterpräsentation berichteten.

Ähnlich verhielt es sich mit der täglichen Kalziumzufuhr. Hier lag der Schwellenwert bei etwa 1000 mg täglich. Bei Frauen mit einer täglichen Zufuhr von mehr als 1200 mg Kalzium und mehr als 800 Einheiten Vitamin D war das Diabetesrisiko um 33 Prozent niedriger als bei unterdurchschnittlicher Aufnahme.

Mehr zum Thema

Fallbericht

Eine fast fatale Gemüse-Überdosis

27 Krebsarten in der Analyse

Gesund leben, Krebsrisiko senken: Studie untermauert Zusammenhang

Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielt Zink?

© Tondone | AdobeStock

Immunsystem unterstützen:

Welche Rolle spielt Zink?

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Impf- und Zinkstatus im Blick

© Wörwag Pharma | KI-generiert

Bei Risikogruppen:

Impf- und Zinkstatus im Blick

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

© artemidovna | AdobeStock

Ernährungsfallen:

Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Diskriminierung

Rassismus in der Hausarztpraxis: Warum Hinschauen die Versorgung verbessert

Lesetipps