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Mindern Kalzium und Vitamin D das Diabetes-Risiko?

SAN DIEGO (ner). Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium vermindert offenbar das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Das geht aus neuen Auswertungen der Nurses` Health Study hervor, die beim US-amerikanischen Diabetes-Kongreß in San Diego vorgestellt worden sind.

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Die an der Studie teilnehmenden Krankenschwestern hatten alle zwei Jahre einen detaillierten Fragebogen zur Ernährung beantworten müssen. Bei einer Vitamin-D-Aufnahme von 200 Einheiten täglich oder weniger waren 1600 neue Diabetes-Erkrankungen gezählt worden, bei 200 bis 400 Einheiten 1700 Neuerkrankungen.

Ab 400 Einheiten pro Tag aufwärts nahm die Zahl der neu diagnostizierten Diabetikerinnen drastisch ab. Bei mehr als 800 Einheiten täglich waren es nur noch 96 Neuerkrankungen, wie Dr. Anastassios G. Pittas aus Boston und seine Kollegen bei einer Posterpräsentation berichteten.

Ähnlich verhielt es sich mit der täglichen Kalziumzufuhr. Hier lag der Schwellenwert bei etwa 1000 mg täglich. Bei Frauen mit einer täglichen Zufuhr von mehr als 1200 mg Kalzium und mehr als 800 Einheiten Vitamin D war das Diabetesrisiko um 33 Prozent niedriger als bei unterdurchschnittlicher Aufnahme.

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