Ärzte Zeitung, 21.10.2013

CharityAward 2013: Netzwerk macht fit fürs Leben

Der CharityAward 2013 geht an das Netzwerk "Gesunde Kinder" in Brandenburg. Der Mutmacherpreis geht nach Neumarkt in der Oberpfalz.

Netzwerk macht fit fürs Leben

Freut sich zusammen mit dem CharityAward 2013-Gewinner Hendrik Karpinski (links): der scheidende BundesgesundheitsministerDaniel Bahr (FDP).

© Sascha Nolte

BERLIN. Frisch gebackene Eltern sind im Umgang mit ihrem Baby heute oft verunsichert. In Brandenburg begleiten daher regionale Netzwerke Kinder und ihre Familien durch die ersten drei Lebensjahre. Fast 1200 Paten sind ehrenamtlich in den etwa 19 regionalen Netzwerken aktiv.

Mit ihrer Hilfe erhalten die Kinder einen guten Start ins Leben. Für diesen unermüdlichen Einsatz wurde das Netzwerk gesunde Kinder in Brandenburg mit dem CharityAward ausgezeichnet.

"Die Initiative kümmert sich darum, dass am Anfang des Lebens die richtigen Weichen gestellt werden", lobte der Schirmherr des CharityAwards Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Der Sprecher des Netzwerkes, Hendrik Karpinski, zeigte sich glücklich: "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung."

Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert: ein Barscheck in Höhe von 50.000 Euro, ein Medienpaket über 100.000 Euro (beides von Springer Medizin) und erstmals eine weitere mediale Leistung im Wert von 100.000 Euro, gesponsert von TV-Wartezimmer.

Mutmacher-Preis: Einsatz für kranke, einsame Kinder

Die Stiftung PhytoKids erhielt den "Mutmacher-Preis". Kranke Kinder brauchen Zuwendung, um schnell zu genesen: Dafür benötigen die kleinen Patienten eine optimale medizinische Versorgung und ein schönes Umfeld.

Die Helfer der Initiative "PhytoKids" will besonders einsamen und vernachlässigten Kindern helfen. Im Vordergrund steht dabei die Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in sozialen und medizinischen Einrichtungen sowie in Kinderheimen in aller Welt.

Für dieses Engagement erhielt die Stiftung den mit 5000 Euro dotierten "Mutmacher-Preis". Diese ermöglicht den Kindern Spiel- und Erlebnisräume, Musik- und Bewegungstherapie.

Zudem stellt die Stiftung dringend benötigte medizinische Instrumente oder Medikamente zur Verfügung.Einrichtungen gibt es bereits in Russland, der Ukraine, Moldawien und Deutschland.

"Ich bekomme viel mehr zurück, als ich gebe", sagte der Gründer von PhytoKids und Vorstandsvorsitzender von Bionorica SE, Professor Michael Popp. "Wir sind alle aufgerufen, hier mehr Verantwortung zu übernehmen." (sun)

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