Ärzte Zeitung, 23.03.2011

"An vertrauenswürdigen Messdaten mangelt es"

BERLIN (dpa). Der Strahlenbiologe Professor Edmund   Lengfelder kritisiert einen Mangel an Messdaten aus der radioaktiv belasteten Zone in Fukushima.

"Ich habe noch keine originären Messdaten gesehen von Stellen, wo ich sagen würde, denen würde ich vertrauen", so der Experte.  Die Gefahr, dass radioaktiv belastete Lebensmittel nach Deutschland gelangen könnten, ist Lengfelder zufolge gering. Betroffen sei vor allem ein Umkreis von einigen hundert Kilometern: "Da muss man den Fischfang genau kontrollieren."

Topics
Schlagworte
Fukushima (439)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Beim Hausarzt sind Patienten sicher

Viele Patienten erleiden während ihrer Therapie Schäden, die eigentlich vermeidbar gewesen wären. Hausarztpraxen sind jedoch ein sicheres Pflaster, wie eine Analyse ergab. mehr »

Ebola-Helfer fordern rasche Unterstützung

Noch immer klappt es nicht, den Ebola-Ausbruch im Kongo unter Kontrolle zu bekommen. Jetzt hat die WHO einen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Hilfsorganisationen fordern weitere Impfstoffe und finanzielle Hilfe. mehr »

Mehr Beachtung für die Diastole!

Dem diastolischen Blutdruck wird weniger Bedeutung geschenkt als dem systolischen. Dabei sind diastolische Werte ein unabhängiger Risikofaktor für Infarkte. mehr »