Ärzte Zeitung online, 07.09.2018

Japan

Offiziell erster Strahlentoter nach Fukushima-Havarie

TOKIO. Zum ersten Mal seit der Havarie im AKW Fukushima Daiichi vom 11. März 2011 in Nordostjapan ist ein Arbeiter an den Folgen der radioaktiven Strahlung gestorben, die nach der Katastrophe freigesetzt worden war.

Er hatte Lungenkrebs. Das Gesundheitsministerium hat nun Kompensationszahlungen angeordnet.

Der Mann hatte laut der Zeitung "Mainichi" zwischen Juni 1980 und September 2015 28 Jahre vor allem in Fukushima Daiichi sowie in anderen Meilern gearbeitet.

Dabei wurde er einer Dosis von 195 Millisievert ausgesetzt – davon 34 Millisievert binnen weniger Monate bei Messarbeiten. 400 Millisievert beträgt der gesetzliche Grenzwert für die maximale Strahlenbelastung während des Berufslebens. (bso)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alkohol am Arbeitsplatz – ein Qualitätskiller und Sicherheitsrisiko

Alkohol im Job? Ein großes Problem, sagen Experten. Bis zu 10 Prozent der Beschäftigten trinken zu viel – vom Azubi bis zum Chef. Die Folgen können gravierend sein. mehr »

Zwischen Petition und Portionen

Zum Europäischen Adipositas-Tag mahnen Verbände und Fachgesellschaften zum Handeln – bei Prävention und Versorgung. mehr »

Rassismus im Pflasterformat?

Die Emotionen kochen bei einem tausendfach kommentierten Tweet über ein Pflaster für Schwarze hoch: Sind die unscheinbaren Medizinprodukte Symbol für Rassismus? mehr »