Ärzte Zeitung, 25.04.2012

Drogensubstitution in Kassenpraxen

Köln, 4. Juli 1991. Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen beschließt mit Wirkung zum 1. Oktober 1991 eine Richtlinie zur Substitutionsbehandlung von Drogenabhängigen.

Danach können von der Ärztekammer zur Substitutionstherapie zugelassene Ärzte bei einer gemeinsamen Kommission von KV und Kassen die Substitutionsbehandlung mit Methadon beantragen.

Aufgrund des Beschlusses des Bundesausschusses können nun Verhandlungen beginnen, wie Ärzten dies honoriert werden soll.

In Berlin gibt es näherungsweise hundert Ärzte, die eine Substitutionstherapie anbieten. In Hamburg dagegen existieren - bei rund 8000 Heroinabhängigen - Kapazitätsengpässe.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »