Ärzte Zeitung, 20.06.2018

WM-Kompakt

Viele Treffer nach ruhenden Bällen

Nach der ersten WM-Woche zeigt sich: Standardsituationen werden immer wichtiger. Und nicht nur Deutschland steht schon unter Druck.

- Standardsituationen werden für alle Teams immer wichtiger: Rund die Hälfte aller Tore fiel in der ersten Weltmeisterschafts-Woche nach Ecken, durch Freistöße oder Elfmeter. Experten sind sich einig: Ein erfolgreiches Rezept für die ruhenden Bälle kann in Russland zum Titel-Geheimnis werden.

- Nicht nur Deutschland nach der Mexiko-Pleite, sondern auch die früheren Weltmeister Brasilien (1:1 gegen Schweiz), Spanien (3:3 gegen Portugal) und Argentinien (1:1 gegen Island) stehen ohne Drei-Punkte-Erfolg zum Start schon früh in der Vorrunde unter Druck.

- Schweden hat das erste Training vor dem Duell mit Weltmeister Deutschland mit 22 Spielern absolviert. Einzig Victor Lindelöf von Manchester United fehlte am Dienstag auf dem Platz. Der Innenverteidiger und Stammspieler hatte bereits das 1:0 gegen Südkorea mit leichtem Fieber verpasst.

- Die schönste Niederlage ihrer Karriere werden Panamas WM-Neulinge wohl nie vergessen. Kapitän Roman Torres waren schon vor dem Anpfiff in Sotschi die Freudentränen gekommen. Auch lange nach dem 0:3 gegen die überlegenen Belgier wirkte der Verteidiger noch ergriffen. Die rund vier Millionen Einwohner feierten nach der Niederlage eine große Party.

- Kronzeuge Grigori Rodschenkow, der frühere Leiter des Moskauer Doping-Kontrolllabors, hat den russischen Fußball im Fall des Nationalspielers Ruslan Kambolow schwer belastet. "Kambolows Urin ist definitiv ausgetauscht worden", sagte der in die USA geflüchtete Rodschenkow. Gastgeber Russland strich Kambolow Mitte Mai aus seinem Kader für die WM. Der Verband gab eine Verletzung am Wadenmuskel als Grund an.

- Jonas Knudsen, dänischer Abwehrspieler, ist während der WM Vater geworden. Damit der frischgebackene Papa nach Hause zum Baby reisen konnte, haben seine Mitspieler spontan zusammengeschmissen und ihm einen Privatjet gechartert. "Wir bezahlen gern, wenn ihm das einen halben Tag mehr mit seiner neugeborenen Tochter gibt", hieß es in der Mannschaft. (dpa)

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