Ärzte Zeitung, 30.07.2004

KOMMENTAR

Überzeugende Reisemedizin

Von Ursula Gräfen

Wer Reisemedizin in der Praxis anbietet, muß sich über eines im Klaren sein: Die Menschen, mit denen er zu tun hat - seien sie krank oder gesund -, sind besonders anspruchsvoll. Denn wer für eine Leistung selbst bezahlen soll, der hat besonders hohe Erwartungen.

Zu überzeugen sind diese Menschen nur durch wirkliche Kompetenz. Etwa: Was ist mit dem Malaria-Risiko im Krüger-Nationalpark, das abhängig ist von der Jahreszeit? Und man überzeugt durch Service, indem man Reisenden zum Beispiel möglichst viel Infomaterial mitgibt. Man überzeugt auch durch gute Organisation, denn wer für die Beratung bezahlt, will nicht lange in einem vollen Wartezimmer sitzen.

Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, dem kann die Reiseberatung sehr viel Spaß machen. Denn man reist in Gedanken jedesmal ein bißchen mit.

Lesen Sie dazu auch:
So werden chronisch Kranke vor einer Reise richtig beraten

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »