Ärzte Zeitung, 09.12.2009

Mehr Arbeitsunfälle in nichtstaatlichen Kitas und Schulen

HAMBURG (ras). Die Zahl der Erzieherinnen, die in nichtstaatlichen Kindertagestätten und Schulen einen Arbeitsunfall erlitten haben, hat in den vergangenen fünf Jahren um über 30 Prozent zugenommen.

Nach Angaben der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst (BGW) und Wohlfahrtspflege in Hamburg sind im Jahr 2008 insgesamt 4000 Arbeitsunfälle gemeldet worden. Eine "wesentliche Ursache" für die starke Zunahme der Unfälle gerade in Kindertagesstätten sieht Jörg Stojke, Leiter der BGW-Akademie in Dresden, darin, dass die körperliche und auch psychische Belastung der Erzieherinnen seit 2004 gewachsen ist.

Ursache seien immer noch viel zu große Gruppen, mehr auffällige Kinder, eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitmangel sowie der zunehmende Dokumentationsaufwand. Die meisten Arbeitsunfälle passieren, weil Erzieherinnen stolpern oder stürzen.

Topics
Schlagworte
Schule (707)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »