Ärzte Zeitung, 15.07.2005

BUCHTIP

Diagnostik in der Sportmedizin

Störungen des Muskel- und Bewegungssystems nehmen zu, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Immobilisierung in der Gesellschaft.

Jetzt hat ein 19köpfiges Autorenteam um die drei Frankfurter Sportwissenschaftler Professor Winfried Banzer, Professor Klaus Pfeifer und Dr. Lutz Vogt die relevanten Methoden der sportmedizinischen Diagnostik, Prävention und Rehabilitation bei Erkrankungen des Bewegungssystems in einem Band zusammengefaßt.

Grundlage bildet die klinische und bildgebende Diagnostik sowie die Analyse des Körperbaus und der Körperzusammensetzung. Schwerpunkt sind aber funktionelle Gesichtspunkte, wobei auch biomechanische und neurophysiologische Aspekte berücksichtigt werden.

In weiteren Kapiteln geht es um die Schmerzmessung sowie psychosoziale Faktoren. Zielgruppe des Buches sind Ärzte, Sportwissenschaftler, Bewegungstherapeuten, aber auch wissenschaftlich arbeitende Kollegen. (ner)

Banzer, W., Pfeifer, K., Vogt, L. (Hrsg.): Funktionsdiagnostik des Bewegungssystems in der Sportmedizin, Springer-Verlag, 284 Seiten, Preis: 39,95 Euro, ISBN: 3-540-62536-4

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »