Ärzte Zeitung, 03.06.2008

Hilft das wirklich - ein Facharzt für den Mann?

Kontrovers diskutiert: Männer und ihre Gesundheit

BERLIN (af). Hausärzte sollten eine Chance haben, Zusatzqualifikationen für die Behandlung spezifischer Männerkrankheiten zu erweben und dies auch transparent machen können.

Ein solcher Vorschlag - bis hin zu einem speziellen Arzt für Männerkrankheiten - wurde bei einem Symposion der Grünen im Bundestag von Experten diskutiert. Der Grund: Männer haben eine um sechs Jahre niedrigere Lebenserwartung als Frauen. Leistungsdruck und Selbstüberschätzung führen zu mehr Unfällen. Früherkennungsuntersuchungen werden selten in Anspruch genommen.

Dr. Haydar Karatepe vom Frankfurter Zentrum für Männerheilkunde fordert, dass Hausärzte als erste Anlaufstelle für Männer mehr Möglichkeiten zur Fortbildung erhalten. Zusatzqualifikationen sollten sie auf dem Praxisschild transparent machen. Hier seien die Kammern gefordert.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Eine Medizin für den Mann?

Lesen Sie dazu auch:
Die Bündnisgrünen entdecken den morbiden Mann

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »