Ärzte Zeitung, 29.10.2009

Weitere Einsparungen an der Berliner Charité

BERLIN (ami). Der Aufsichtsrat der Charité hat dem neuen Arzttarifvertrag mit dem Marburger Bund nur unter Auflagen zugestimmt. Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum forderte "eine Kompensation des Tarifabschlusses durch entsprechende Einsparungen in den kommenden Jahren". Ein Konzept erwartet er vom Charité-Vorstand bei zur nächsten Aufsichtsratssitzung.

Das größte Uniklinikum Europas muss damit bis Ende 2010 weitere Millionenbeträge einsparen. Charité-Vorstandschef Professor Karl Max Einhäupl kündigte an, dass er mit weiteren Strukturmaßnahmen beginnen wolle. Das gehe nicht ohne Konsequenzen für das gesamte Personal der Charité, kündigte Einhäupl an.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »