Ärzte Zeitung, 07.01.2010

Kopfprämie: Regierung lässt SPD im Dunkeln

BERLIN (fst). Die Bundesregierung hat zurzeit dezidiert keine Vorstellung von dem, was sie in der Gesundheitspolitik genau plant. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion hervor.

17 Fragen zum Thema Kopfpauschale beantwortet das Bundesgesundheitsministerium ausschließlich mit dem Hinweis auf die Regierungskommission, die im Laufe der nächsten Wochen eingesetzt werden soll. Die Ergebnisse dieses Gremiums "bleiben abzuwarten", heißt es. Dagegen weiß die Regierung, dass sie keine - wie von der SPD behauptet - "unsoziale Kopfprämie" plant. Diese Prämisse der Fragesteller sei falsch.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »