Ärzte Zeitung, 07.01.2010

Kopfprämie: Regierung lässt SPD im Dunkeln

BERLIN (fst). Die Bundesregierung hat zurzeit dezidiert keine Vorstellung von dem, was sie in der Gesundheitspolitik genau plant. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion hervor.

17 Fragen zum Thema Kopfpauschale beantwortet das Bundesgesundheitsministerium ausschließlich mit dem Hinweis auf die Regierungskommission, die im Laufe der nächsten Wochen eingesetzt werden soll. Die Ergebnisse dieses Gremiums "bleiben abzuwarten", heißt es. Dagegen weiß die Regierung, dass sie keine - wie von der SPD behauptet - "unsoziale Kopfprämie" plant. Diese Prämisse der Fragesteller sei falsch.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »