Ärzte Zeitung, 06.09.2010

Gesundheitsbranche hat in Thüringen starken Standort

ERFURT (rbü). Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) kritisiert den Gesundheitsfonds als "wettbewerbsfeindlich". "Durch mehr Wettbewerb muss es gelingen, die Kosten zu kontrollieren und die Qualität der Versorgung zu verbessern." Der Gesundheitsfonds würde dem im Wege stehen. Machnig erhofft sich von der Gesundheitsbranche künftig einen noch wichtigeren "Beitrag zur Stärkung Thüringens als Wirtschaftsstandort".

Rund 250 Unternehmen und Zulieferer seien allein in der Medizintechnik im Freistaat tätig. Die Zahl der Beschäftigten habe sich in der Branche seit 1990 verdreifacht. Das entspricht den Angaben zufolge rund 40 Prozent aller Beschäftigten aus der Medizintechnik in den neuen Ländern. In den kommenden zehn Jahren rechnet er mit einem zusätzlichen Bedarf von 43 000 Fachkräften in der Gesundheits- und Pflegebranche.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »