Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 01.03.2011

Warnung vor Hype um individualisierte Medizin

BERLIN (chb). Individualisierte Medizin kann nach Auffassung der Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, Dr. Regine Rapp-Engels, eine nach Geschlecht differenzierende Medizin nicht ersetzen.

"Geschlechtsspezifische Medizin ist keineswegs nur ein Teilbereich der individualisierten Medizin. Sie ist ein eigenständiger methodischer Ansatz in der Medizin", so Rapp-Engels.

Sie habe den Eindruck, dass zwar die Chancen und Risiken einer individualisierten Medizin noch nicht ausreichend untersucht seien, aber schon heute mit dem Slogan "Maßgeschneiderte Therapie statt Gießkanne" geworben werde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Kinder suchtkranker Eltern brauchen mehr Beachtung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert eine bessere Versorgung und Betreuung der Kinder von Suchtkranken. Kinder von Suchtkranken sind diesmal Schwerpunkt des Drogenberichts. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »