Ärzte Zeitung, 15.04.2011

Kongressvorschau

Was bringt die Nutzenbewertung?

Was bringt die Nutzenbewertung?

2004 eingeführt, hat der Gesetzgeber mit dem AMNOG binnen sieben Jahren die dritte Variante der Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit Beginn dieses Jahres in Kraft gesetzt: die frühe Nutzenbewertung unmittelbar nach der Einführung eines Arzneimittels mit einem neuen Wirkstoff.

Die mit dem WSG 2007 geschaffene Kosten-Nutzen-Bewertung zu einem späteren Zeitpunkt bleibt davon unberührt.

Welche Anforderungen an die Nutzenbewertung zu stellen sind, beleuchtet der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Helge Braun aus der Sicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Gerade die frühe Nutzenbewertung, für die lediglich Daten aus den Zulassungsstudien vorliegen, kann nicht in jedem Fall auf Endpunkt-Parameter zurückgreifen, sondern muss sich mit Surrogat-Parametern zufriedengeben. Die Problematik wird Professor Axel Heyll erörtern.

Der Gesundheitsökonom Professor Jürgen Wasem analysiert die Optionen von Health Technology-Assessment in der Onkologie. Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, geht der Frage nach, was die Folgen des Zwangs zur Wirtschaftlichkeit für Patienten sind.

Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, Donnerstag, 12. Mai, 9 bis 10.30 Uhr.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wider, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Am Ende ging es schnell: Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »

GBA warnt Spahn vor „Systembruch“

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr im GBA. mehr »