Ärzte Zeitung, 03.05.2011

In Bayerns Kliniken gibt es weniger Asthmapatienten

MÜNCHEN (sto). Die Zahl der stationären Behandlungen von Patienten mit Asthma sinkt in Bayern seit Jahren.

Im Jahr 2000 wurden noch 7272 Behandlungsfälle registriert. 2009 wurden hingegen in den bayerischen Krankenhäusern nur noch 4 360 Patienten mit Asthma als Hauptdiagnose vollstationär behandelt.

Das waren zwar rund 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr, aber 40 Prozent weniger als noch vor neun Jahren.

Der Anteil der Behandlungen weiblicher Patienten betrug im Jahr 2009 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 53,5 Prozent. In 37,4 Prozent der Asthma-Behandlungsfälle waren die Patienten jünger als 20 Jahre.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer war mit 5,1 Tagen um 2,7 Tage kürzer als im Durchschnitt aller stationär versorgten Kranken.

Außerdem wurden im Jahr 2009 weitere 4793 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit Asthma in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr (2008: 4 853) und 9,4 Prozent weniger als 2003 (5 289 Fälle).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »