Ärzte Zeitung, 05.05.2011

Online-Service informiert über Krebs bei Kindern

FRANKFURT/MAIN (ras). Von den rund 1800 Kindern und Jugendlichen im Alter unter 15 Jahren, die jedes Jahr in Deutschland an Krebs erkranken, werden mehr als drei Viertel geheilt.

Eine konsequente Nachsorge ist aus zwei Gründen besonders wichtig, erläutert Professor Thomas Klingebiel, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.

Zum einen profitierten erkrankte Kinder durch ständige Kontrolluntersuchungen von den Verbesserungen der Therapie. Zum anderen sei die Nachsorge eine Voraussetzung dafür, Betroffenen von Spätfolgen adäquate Behandlungsangebote machen zu können.

Was Eltern und Ärzte in der Therapie und Nachsorge beachten sollten, hat das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) nunmehr inhaltlich aufbereitet und auch online veröffentlicht.

Der aktuelle Bericht, ein Interview mit Thomas Klingebiel sowie weitere Infos und Link-Tipps sind online unter www.krebsgesellschaft.de abrufbar.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (81470)
Krebs (11238)
Organisationen
DKG (1016)
Krankheiten
Krebs (5665)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Medizin per Videos patientengerecht erklärt

Bei der Visite oder im Gespräch bemerkten die Mediziner Nicolas und Sebastian Kahl, dass Patienten nur wenig von den Ausführungen des Arztes verstanden haben. So entstand die Idee, Erklärvideos zu produzieren. mehr »