Ärzte Zeitung, 25.05.2011

Viele Ärzte bedeuten mehr Qualität

BERLIN (af). Je mehr Ärzte es in einer Region gibt, desto weniger vermeidbare Todesfälle sind dort zu verzeichnen.

Diese These äußerte Professor Reinhard Busse von der TU Berlin bei der Fachtagung "Regionale Besonderheiten" des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung am Mittwoch in Berlin.

Eine hohe Zahl von Hausärzten helfe zudem, Krankenhauseinweisungen zu vermeiden. Ab einer empirisch noch nicht belegten Zahl von Haus und Fachärzten kippe die Ergebnisqualität wieder, sagte Busse.

Für die kleinräumige Betrachtung der Morbidität seien mehr Indikatoren als nur Alter und Geschlecht hilfreich, sagte Institutsleiter Dr. Dominik von Stillfried. Arbeitslosenquote, Einpersonenhaushalte, Einkommen und Arztdichte lieferten wichtige Infos.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »