Berufspolitik

Viele Ärzte bedeuten mehr Qualität

BERLIN (af). Je mehr Ärzte es in einer Region gibt, desto weniger vermeidbare Todesfälle sind dort zu verzeichnen.

Veröffentlicht:

Diese These äußerte Professor Reinhard Busse von der TU Berlin bei der Fachtagung "Regionale Besonderheiten" des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung am Mittwoch in Berlin.

Eine hohe Zahl von Hausärzten helfe zudem, Krankenhauseinweisungen zu vermeiden. Ab einer empirisch noch nicht belegten Zahl von Haus und Fachärzten kippe die Ergebnisqualität wieder, sagte Busse.

Für die kleinräumige Betrachtung der Morbidität seien mehr Indikatoren als nur Alter und Geschlecht hilfreich, sagte Institutsleiter Dr. Dominik von Stillfried. Arbeitslosenquote, Einpersonenhaushalte, Einkommen und Arztdichte lieferten wichtige Infos.

Mehr zum Thema

„Mehr als einen Piks“

Corona-Impfen in Apotheken ist hoch umstritten

Berufsordnung

Hessische Ärztekammer regelt assistierten Suizid neu

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mit Grippeimpfung kennt sich der ein oder andere Apotheker schon aus. Nun soll die Branche nach dem Willen der Länder-Gesundheitsminister auch bei der COVID-Prävention mitmachen.

© David Inderlied / dpa / picture alliance

„Mehr als einen Piks“

Corona-Impfen in Apotheken ist hoch umstritten

Inwiefern sich die Omikron-Variante in Bezug auf die Wirksamkeit von Impfstoffen vom Wildtyp und anderen Varianten unterscheidet, ist noch unklar.

© [M] Pavlo Gonchar / ZUMAPRESS.com / picture alliance

Schutz vor Omikron-Variante

Virologen und Immunologen raten zu umfassenden Kontaktbeschränkungen

An welchen Markern im Blut lassen sich Patienten mit hohem Risiko für schwere COVID erkennen und rechtzeitig behandeln?

© Dan Race / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Menge an viraler RNA im Blut gibt Auskunft über Mortalitätsrisiko