Ärzte Zeitung, 24.08.2011

BZgA setzt auf Hilfe für junge Mütter in Krisensituationen

KÖLN (akr). Die frühe Unterstützung junger Mütter mit extrem schwierigen sozialen Ausgangsbedingungen wie einer Suchterkrankung oder traumatischen Erfahrungen ist nicht nur ethisch geboten.

Sie ist auch eine wichtige Vorsorge für die Gesundheit künftiger Generationen. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin.

Eine Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe kommt zu dem Ergebnis, dass eine verlässliche Elternschaft auch unter widrigen Umständen möglich ist, wenn junge Mütter intensiv unterstützt werden. Bei einem Forschungsprojekt wurden junge Mütter ein Jahr umfassend betreut.

Fast drei Viertel aller Babys konnten eine sichere Bindung zu ihrer Bezugsperson aufbauen. Bei einer Kontrollgruppe mit Frauen, denen nicht geholfen wurde, waren es nur 45 Prozent "Eine sichere Eltern-Kind-Bindung ist der Schlüssel für eine gesunde Entwicklung", so BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (80575)
Organisationen
BZgA (723)
Personen
Elisabeth Pott (148)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Rückenmark-Stimulation lässt Gelähmten gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »