Berufspolitik

BZgA setzt auf Hilfe für junge Mütter in Krisensituationen

KÖLN (akr). Die frühe Unterstützung junger Mütter mit extrem schwierigen sozialen Ausgangsbedingungen wie einer Suchterkrankung oder traumatischen Erfahrungen ist nicht nur ethisch geboten.

Veröffentlicht:

Sie ist auch eine wichtige Vorsorge für die Gesundheit künftiger Generationen. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin.

Eine Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe kommt zu dem Ergebnis, dass eine verlässliche Elternschaft auch unter widrigen Umständen möglich ist, wenn junge Mütter intensiv unterstützt werden. Bei einem Forschungsprojekt wurden junge Mütter ein Jahr umfassend betreut.

Fast drei Viertel aller Babys konnten eine sichere Bindung zu ihrer Bezugsperson aufbauen. Bei einer Kontrollgruppe mit Frauen, denen nicht geholfen wurde, waren es nur 45 Prozent "Eine sichere Eltern-Kind-Bindung ist der Schlüssel für eine gesunde Entwicklung", so BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Tobias Hans, Landesvorsitzender der saarländischen CDU und Saarlands Ministerpräsident, spricht am 12.11.2021 im E-Werk bei der Landesvertreterversammlung der saarländischen CDU.

© Uwe Anspach / dpa

Corona-Impfung

BioNTech-Deckelung: Saar-MP Hans attackiert Spahn

Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten

IT-Sicherheit in der Praxis: Als „die Atemschutzmaske des Computers“ titulierte der Heidelberger Cyberschutz-Auditor Mark Peters die Firewall.

© Michaela Schneider

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel