Ärzte Zeitung, 24.08.2011

Lebenshilfe gegen neuen nichtinvasiven Down-Test

BERLIN (eb). Die Bundesvereinigung Lebenshilfe kritisiert, dass das Bundesforschungsministerium mit 230 000 Euro ein Projekt zur pränatalen Diagnostik genetischer Erkrankungen fördert.

Das Geld wird einem Konstanzer Unternehmen zur Verfügung gestellt, das einen Schwangerschaftsfrühtest entwickelt, mit dem durch eine einfache Blutentnahme bei der werdenden Mutter geklärt werden kann, ob das ungeborene Kind das Down-Syndrom hat.

Der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Robert Antretter, befürchtet, dass die Existenz eines solchen Tests den Druck auf Schwangere erhöht, die Schwangerschaft abzubrechen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »