Ärzte Zeitung, 21.11.2011

Warum schwören Patienten auf Homöopathie?

HEIDELBERG (mm). Um festzustellen, wann und warum Patienten auf Homöopathie, Akupunktur oder Bachblüten zurückgreifen, startet die Abteilung für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Uniklinikum Heidelberg eine Studie im Bereich Komplementärmedizin.

Derzeit werden in Nordbaden Studienteilnehmer gesucht, die zu einem einstündigen Interview bereit sind. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein und Erfahrungen mit Komplementärmedizin bei einem Arzt oder Heilpraktiker gemacht haben.

Ziel der Studie ist es herauszufinden, bei welchen Erkrankungen Patienten zum Beispiel klassische Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie, Anthroposophische Medizin oder Neuraltherapie und Bioresonanz in Anspruch nehmen.

Gefragt wird auch danach, wie zufrieden sie mit der Behandlung sind. Ebenso soll geklärt werden, unter welchen Umständen Patienten einen Heilpraktiker oder einen Arzt aufsuchen und welche Kriterien dabei ausschlaggebend sind.

www.allgemeinmedizin.uni-hd.de.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Herzschutz-Effekt durch spezielle Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren hat in der REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »

Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum Welt-Diabetestag am 14. November zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine entsprechende gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »