Ärzte Zeitung, 18.02.2012

SPD kritisiert Regierung bei Drogenpolitik

BERLIN (bee). Die SPD-Fraktion hat die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert.

"Wenn das überhaupt eine Strategie ist, dann lässt sich diese bestenfalls als Strategie des Aussitzens bezeichnen," erklärte die drogenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf.

"Es gibt keinerlei neue Impulse für die Drogen- und Suchtpolitik. Es ist die Rede vom ‚Prüfen‘ und unverbindliche Forderungen nach ‚strengeren‘ Regeln", so Graf.

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen künftig Ärzte stärker in die Suchtprävention eingebunden werden.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (78231)
Wirkstoffe
Angelika (489)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

736 Notfallzentren reichen zur Notfallversorgung

Wie viele Notfallenzentren sind nötig und wo sollten sie betrieben werden, um die Bevölkerung gut zu versorgen? Ein Gutachten im Auftrag der KBV hat das jetzt analysiert. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »