Ärzte Zeitung, 18.02.2012

SPD kritisiert Regierung bei Drogenpolitik

BERLIN (bee). Die SPD-Fraktion hat die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert.

"Wenn das überhaupt eine Strategie ist, dann lässt sich diese bestenfalls als Strategie des Aussitzens bezeichnen," erklärte die drogenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf.

"Es gibt keinerlei neue Impulse für die Drogen- und Suchtpolitik. Es ist die Rede vom ‚Prüfen‘ und unverbindliche Forderungen nach ‚strengeren‘ Regeln", so Graf.

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen künftig Ärzte stärker in die Suchtprävention eingebunden werden.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (82492)
Wirkstoffe
Angelika (501)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

Mehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »