Ärzte Zeitung, 24.04.2012

Deutschland bei den Arbeitskosten auf Platz 7

BRÜSSEL (fst). Deutschland liegt bei den Arbeitskosten im EU-Vergleich auf Platz 7. In der Union der 27 Länder kostete im vergangenen Jahr eine Arbeitsstunde im Schnitt 23,10 Euro, in Deutschland sind es 30,10 Euro, hat das EU-Statistikamt Eurostat gemeldet.

Zur Berechnung der Arbeitskosten werden Bruttolöhne und Lohnnebenkosten addiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts zahlen Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft 32 Prozent mehr für eine Stunde Arbeit als im Durchschnitt der EU, aber zwölf Prozent weniger als etwa in Frankreich.

Belgien hat mit 39,30 Euro die höchsten, Bulgarien mit 3,50 Euro die niedrigsten Arbeitskosten.

In einer langfristigen Betrachtung nimmt Deutschland nach Angaben der Statistiker eine Sonderstellung ein: Seit 2001 sind die Arbeitskosten mit insgesamt 19,4 Prozent gestiegen.

Das ist der mit Abstand geringste Anstieg aller EU-Länder. Dagegen haben beispielsweise in Frankreich die Arbeitskosten in der letzten Dekade um 39,2 Prozent zugelegt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

Kein Frühstück = höheres Diabetes-Risiko

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko für Diabetes. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Gutachter schlagen neuen Pflege-TÜV vor

Weg mit den umstrittenen Pflegenoten, ist das Ziel eines neuen Pflege-TÜVs. Im Mittelpunkt soll nicht mehr die Dokumentation stehen, sondern die Ergebnisqualität stehen. mehr »