Ärzte Zeitung, 26.07.2012

Schröder weiter gegen feste Frauenquote

BERLIN (dpa). Im Streit mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen um die Frauenquote bleibt Familienministerin Kristina Schröder (beide CDU) bei ihrem Nein zu einem gesetzlich vorgeschriebenen Frauenanteil für Vorstände und Aufsichtsräte.

Eine feste Quote ändere den Alltag der meisten Frauen überhaupt nicht, sagte Schröder am Donnerstag in Berlin.

Vielmehr müssten die Firmen Arbeitsbedingungen kinderfreundlicher gestalten und die Politik müsse für den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz sorgen.

Karriere könnten immer noch zu oft nur jene Frauen machen, für die jemand zu Hause die Kinder versorgt, einkauft und die Kleider bügelt.

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