Ärzte Zeitung, 06.11.2012

Baden-Württemberg

PNP-Vertrag vor dem Start

STUTTGART (vdb). Voraussichtlich zum 1. Januar 2013 wird der gesamte PNP-Vertrag (Psychiatrie, Neurologie, Psychotherapie) in Baden-Württemberg in Kraft treten können.

Im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" zeigten sich AOK-LandesVorstand Dr. Christopher Hermann, Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner und Dr. Thomas Hug vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) zuversichtlich, das erforderliche Quorum in den nächsten Wochen zu erreichen.

Im Sommer war der Vertrag mit den Psychotherapeuten gestartet, nachdem das Quorum dort erreicht wurde. Zu Verzögerungen bei den Nervenärzten kam es, weil in diesem Zeitraum Honorarnachbesserungen im Kollektivvertrag erfolgt waren, die weitere Verhandlungen mit den Kassen nötig gemacht hatten.

Ursprünglich war der Vertrag im Herbst 2011 geschlossen worden. Nach Verbesserung der Honorare für Nervenärzte, Neurologen und Psychiater hatte der BVDN Landesverband eine Beitrittsempfehlung ausgesprochen.

 Begründung: Das Morbi-Risiko tragen die Kassen und es gibt keine Fallzahlbegrenzung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »