Ärzte Zeitung online, 30.04.2014

Umfrage

Jeder Dritte geht mit Fieber zur Arbeit

FRANKFURT/MAIN. Nahezu jeder Erwerbstätige in Deutschland ist schon einmal zur Arbeit gegangen, obwohl er krank war.

Das berichtet die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und verweist auf die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, die in ihrem Auftrag durchgeführt worden ist. Befragt wurden 1001 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren.

Die Studie zeigte laut KKH: 96 Prozent der Befragten gingen schon mal krank in die Arbeit. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) hat sich auch schon mal in die Arbeit geschleppt, obwohl es ihm richtig schlecht ging - beispielsweise wegen Fiebers.

Etwa jeder Zweite (53 Prozent) hat schon mal zu Erkältungsmitteln gegriffen, um den Arbeitstag zu überstehen. (ths)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »