Ärzte Zeitung App, 06.01.2015

Bundeswehr

Mehr traumatisierte Soldaten

BERLIN. Trotz des Truppenabzugs aus Afghanistan steigt die Zahl der im Auslandseinsatz traumatisierten Soldaten wieder.

Im vergangenen Jahr registrierte die Bundeswehr nach einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Statistik schon bis Mitte Oktober 152 neue Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), im gesamten Vorjahr waren es 149.

Bis 2012 war die Zahl der Neuerkrankungen auf 194 kontinuierlich gestiegen. 2013 wurde erstmals ein Rückgang registriert. Die Bundeswehr hatte das auf die Reduzierung der Truppen im Ausland und veränderte Einsatzbedingungen zurückgeführt.

 Gemeint war damit der Afghanistan-Einsatz, wo die Bundeswehr zwischen 2010 und 2012 am stärksten in die Kämpfe verwickelt war. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Erfolg mit Gentherapie bei Anämien

Aktuelle Berichte beim ASH-Kongress bestätigen den Nutzen einer Gentherapie bei Patienten mit Beta-Thalassämie oder Sichelzellanämie. mehr »

Leichter Antieg auf 118 Influenza-Fälle

Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 48. Kalenderwoche (KW) 2018 in fast allen Bundesländern gestiegen, besonders in Ostdeutschland. mehr »