Ärzte Zeitung, 12.02.2015

Kein Alkohol nach 22 Uhr

Verbot im Südwesten wirkt

HAMBURG. Ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot zeigt Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommen das Hamburg Center for Health Economics und das DIW Berlin, die die Auswirkungen des Verkaufsverbotes für Alkohol zwischen 22 und fünf Uhr an Tankstellen, Supermärkten und Kiosken in Baden-Württemberg untersucht haben.

Danach ist die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen um sieben Prozent gesunken. In den ersten 22 Monaten nach Einführung des Verbots im März 2010 konnten über 700 alkoholbedingte Einlieferungen vermieden werden.

 Auch wurden weniger Personen wegen Körperverletzungen stationär behandelt. In anderen Bundesländern waren die alkoholbedingten Einweisungen gestiegen. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »