Modellstudiengänge

NRW will Übernahme ins Regelangebot

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KÖLN. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) kritisiert die Entscheidung des Bundes, die Überführung der Modellstudiengänge Hebammenkunde, Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie in das Regelangebot um zehn Jahre zu verschieben. "Erfolgreiche Modellstudiengänge dürfen nicht weitere zehn Jahre auf Anerkennung und rechtliche Sicherheit warten müssen", erklärte sie.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte verkündet, dass die bis zum 31. Dezember 2017 befristet eingesetzten Modellregelungen für die betroffenen Gesundheitsberufe um zehn Jahre verlängert werden sollen. In NRW bieten seit 2010 sieben beteiligte Modellhochschulen Bachelorstudiengänge in den Bereichen Hebammenkunde, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und Pflege an. Im Bereich der Pflegeberufe hat der Bund schon mit der Novellierung der Berufsgesetze begonnen und die hochschulische Ausbildung in das Gesetz integriert. "Was für die Studiengänge der Pflegeberufe möglich ist, muss auch für die Therapieberufe und die Hebammenkunde umgesetzt werden", fordert Steffens. "Für eine Ungleichbehandlung gibt es keine nachvollziehbaren Gründe. Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen." (acg)

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