Ärzte Zeitung, 19.12.2016

Perinatalzentren

GBA modifiziert Anforderungen an das Personal

BERLIN. Mit einer Übergangsregelung hat der Bundessausschuss am Donnerstag die zum 1. Januar in Kraft tretenden Anforderungen an den Pflegepersonalschlüssel in Perinatalzentren flexibilisiert.

Danach gilt zunächst unverändert, dass auf neonatologischen Intensivstationen eines Perinatalzentrums ab dem 1. Januar mindestens eine Kinderkrankenpflegekraft je intensivtherapiepflichtigem Frühgeborenen von unter 1500 Gramm Geburtsgewicht verfügbar sein muss.

Zentren, die diese Vorgabe aufgrund von Personalengpässen nicht erfüllen, können davon längstens bis zum 31. Dezember 2019 abweichen. Das darf nur möglich sein, wenn das Zentrum auf Landesebene eine Zielvereinbarung abschließt.

Dazu wird der GBA Vorgaben beschließen. In der Zielvereinbarung muss festgelegt werden, welche Schritte und Maßnahmen zur Erfüllung der Personalvorgaben konkret ergriffen werden.

Außerdem kündigte der GBA eine Strukturabfrage bei allen Perinatalzentren an, um eigene belastbare Erkenntnisse über den Ist-Zustand der Erfüllung von Personalvorgaben zu gewinnen. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schwere Grippewelle hat Deutschland im Griff

Die aktuelle Grippewelle tobt und beschert Praxen und Kliniken einen regen Zulauf. Das RKI hat Tipps, worauf Ärzte jetzt achten sollten. mehr »

Bodyguard lässt sich von Steuer absetzen

211.000 Euro hatte eine Frau für einen Bodyguard steuerlich abgesetzt - zu Recht, entschied jetzt ein Gericht. Eine Rentnerin aus NRW schützt sich so steuersparend vor einer falschen Ärztin. mehr »

Die Ängste der Akademiker

Albtraum Studium? Jeder sechste Studierende leidet nach Angaben der Barmer unter einer psychischen Störung. Tendenz steigend. mehr »