Perinatalzentren

GBA modifiziert Anforderungen an das Personal

Veröffentlicht:

BERLIN. Mit einer Übergangsregelung hat der Bundessausschuss am Donnerstag die zum 1. Januar in Kraft tretenden Anforderungen an den Pflegepersonalschlüssel in Perinatalzentren flexibilisiert.

Danach gilt zunächst unverändert, dass auf neonatologischen Intensivstationen eines Perinatalzentrums ab dem 1. Januar mindestens eine Kinderkrankenpflegekraft je intensivtherapiepflichtigem Frühgeborenen von unter 1500 Gramm Geburtsgewicht verfügbar sein muss.

Zentren, die diese Vorgabe aufgrund von Personalengpässen nicht erfüllen, können davon längstens bis zum 31. Dezember 2019 abweichen. Das darf nur möglich sein, wenn das Zentrum auf Landesebene eine Zielvereinbarung abschließt.

Dazu wird der GBA Vorgaben beschließen. In der Zielvereinbarung muss festgelegt werden, welche Schritte und Maßnahmen zur Erfüllung der Personalvorgaben konkret ergriffen werden.

Außerdem kündigte der GBA eine Strukturabfrage bei allen Perinatalzentren an, um eigene belastbare Erkenntnisse über den Ist-Zustand der Erfüllung von Personalvorgaben zu gewinnen. (HL)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen

Kommentar

Nina Warken und ihre Vorkoster für das GKV-Sparpaket

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

© Olia / Generated with AI / stock.adobe.com

Neurologische Entwicklungsstörung

Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Halitosis

Was hinter Mundgeruch stecken kann

Lesetipps
Beratung Ärztin und Patientin

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Praktische Tipps

Beratungsfall Patientenverfügung – worauf es ankommt