Ärzte Zeitung online, 27.04.2017

ZI-Tagung

Politik setzt Vertragsärzte auf die Agenda

BERLIN. Die vertragsärztliche Versorgung wird in der kommenden Legislaturperiode weit oben auf der politischen Agenda stehen. Das haben Koalitionspolitiker angekündigt. Besonderes Augenmerk liege auf der Bedarfsplanung. Nachwuchs werde vor allem bei Hausärzten und grundversorgenden Fachärzten gebraucht, sagte BMG-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz bei einer Fachtagung des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (ZI).

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Im Verteilungskampf

Spätestens 2024 werde die Alterung in Deutschland voll auf die Gesellschaft durchschlagen, erklärte Professor Boris Augurzky vom RWI. Sie gehe einher mit höheren Beiträgen und einem Schwund personeller Kapazitäten. Auffangen lasse sich die Entwicklung mit sektorenübergreifenden Vergütungsmodellen. Sie schafften Anreize zur Ambulantisierung.

Grundlage für die Diskussion liefert eine Broschüre der KV Bayerns, in der die Autoren unter anderem ein klares Bekenntnis der Gesundheitspolitik zur Förderung der vertragsärztlichen Versorgung fordern.(af)

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