Ärzte Zeitung, 05.04.2011

Rabatte dominieren weiter Generikamarkt

FRANKFURT/MAIN (fst). Deutlich mehr als jede zweite zu Lasten der GKV abgegebene Packung im Generikamarkt (57 Prozent) hat ein rabattiertes Präparat enthalten. Darauf verweist das Beratungsunternehmen IMS Health.

Danach ist der Anteil der Umsatzes mit rabattierten Arzneien im Vergleich zu 2009 zwar leicht von 60 auf 57 Prozent gesunken. Grund dafür sind viele Rabattverträge, die 2010 ausgelaufen sind.

Die Folgeverträge der Kassen gehen übergangsweise mit "Friedenspflichten" einher, in die die Verträge noch nicht scharf geschaltet sind. Doch bei wichtigen Substanzen wie etwa Simvastatin ist der Anteil des Umsatzes unter Rabattvertrag mit 84 Prozent (2009: 86 Prozent) praktisch unverändert hoch.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »