Ärzte Zeitung, 15.03.2013

Hessen

Vereinbarung zu Arzneimitteln geschlossen

FRANKFURT. In Hessen haben sich Kassenärztliche Vereinigung und gesetzliche Krankenkassen auf die Ausgabenvolumina für Arznei- und Hilfsmittel geeinigt.

Bei den Arzneimitteln wurde nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung ein Plus von 4,36 Prozent beschlossen. Damit liegt die Obergrenze nun bei circa 2,1 Milliarden Euro. Etwa 101 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.

Für Heilmittel wurde ein Plus von 9,28 Prozent vereinbart. Damit steigt das Volumen nach Angaben des Ersatzkassenverbandes von 287 Millionen auf jetzt 313 Millionen Euro.

Zusätzlich werden für einige Arztgruppen erstmals Richtgrößen eingeführt.

Bei Arzneimitteln für die vollzugelassenen Schmerztherapeuten und für die Fachärzte für physikalische und rehabilitative Medizin, bei den Heilmitteln für Internisten mit der Zusatzbezeichnung Angiologie sowie ebenfalls für die Fachärzte für physikalische und rehabilitative Medizin. (chb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »

Wie Ärzte Hausbesuche richtig delegieren

Das EBM-Kapitel 38 macht den NäPA-Hausbesuch auch für Fachärzte interessant. Was abgerechnet werden darf, hängt nämlich entscheidend von der Qualifikation der Praxismitarbeiterin ab. mehr »