Ärzte Zeitung, 08.11.2016

Nebenwirkungen

BfArM und PEI bitten um Meldungen

BERLIN. Die europäischen Arzneimittelbehörden haben eine gemeinsame Kampagne gestartet, die Patienten dazu auffordern soll, verstärkt Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) zu melden. In Deutschland sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zuständig. Seit 2012 können Patienten UAW und Impfkomplikationen eigenständig über ein Online-Formular melden.

"Je früher, häufiger und detaillierter die Arzneimittelbehörden Meldungen erhalten, desto früher können Risikosignale erkannt und bewertet werden", sagt Professor Karl Broich, Präsident des BfArM. BfArM und PEI bitten den behandelnden Arzt, für ein umfassendes Bild Arztbriefe oder Krankenhausberichte bereitzustellen, die der Meldung angehängt werden. (eb)

UAW melden:

www.bfarm.de/uawmelden

www.pei.de/uawmelden

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »