Ärzte Zeitung online, 05.09.2017

Bayern

Experten beraten Ärzte an der LMU zu Antibiotika

MÜNCHEN. Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) hat eine neue Stabsstelle für Fragen zu Antibiotika und multiresistenten Keimen. Bereits seit Mai beraten eine Infektiologin, eine Fachapothekerin und eine Mikrobiologin die Ärzte an der LMU. Für Professor Rika Draenert, Dr. Alexandra Weber und Dr. Jette Jung geht es dabei oft um die Therapie von Patienten mit bakteriellen Infektionen. Ihr Ziel ist, gute Behandlungsergebnisse zu erreichen und zugleich Resistenzen zu vermeiden. Daher raten sie besonders von Breitband-Antibiotika möglichst ab. Sie werten zudem Daten über Antibiotikaverbrauch und resistente Keime aus und erstellen eine Antibiotika-Fibel. Diese soll jeder Infektionsart die passendste Arznei zuordnen. (cmb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »