Ärzte Zeitung, 23.07.2015

Charité

Krebskranke können per ASV versorgt werden

BERLIN. Als bundesweit erste Universitätsklinik bietet die Charité in Berlin Patienten mit gastrointestinalen Tumoren eine ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) an.

Durch die Kooperation von Klinik- und niedergelassenen Fachärzten könnten Patienten mit komplexen, schwer therapierbaren Krankheiten "noch individueller" als bisher versorgt werden, heißt es.

Im Fokus stehen zunächst Patienten mit Magen-Darm-Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle sowie mit Schilddrüsenkarzinomen. Das Ärzte-Team umfasst 24 Experten aus Fachbereichen wie Onkologie, Chirurgie, Strahlentherapie oder Nuklearmedizin.

Bundesweit seien erst zehn ASV-Teams für die Behandlung von gastrointestinalen Tumoren zugelassen, so die Charité. (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »