Ärzte Zeitung, 18.12.2008

Minister lädt KV und Kassen in Bayern zum Gespräch

MÜNCHEN (sto). Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder will die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und die Krankenkassen noch vor Weihnachten zu einem Gespräch über die Honorare im kommenden Jahr zusammenbringen.

Nach dem Schiedsspruch vom vergangenen Freitag, der bayerische Besonderheiten nicht berücksichtigt (wir berichteten), erklärte Söder, er könne die Enttäuschung der Vertragsärzte verstehen. Die Krankenkassen müssten jetzt nachbessern. Grundübel für die gegenwärtige Vergütungssituation sei die Honorarreform, die die Preise für ärztliche Leistungen bundesweit nivelliere und die Verteilungsspielräume auf regionaler Ebene massiv einschränke, erklärte Söder.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »