Ärzte Zeitung, 19.12.2008

Freie Ärzteschaft formiert sich gegen "KV-Schlamperei"

KÖLN (iss). Der Präsident der Freien Ärzteschaft Martin Grauduszus lädt die Vertreter aller ärztlichen Berufs- und Fachverbände für den 21. Januar 2009 nach Berlin ein. Dort will er mit ihnen gemeinsame Strategien "gegen KV-Schlampereien und Funktionärs-Willkür" beraten.

Grauduszus schweben auch schon konkrete Maßnahmen vor. Neben einer intensiven Informationkampagne erwägt er eine "befristete Patienten-Inkasso-Aktion". "So könnten wir der Öffentlichkeit den desaströsen Zustand unserer ambulanten Versorgungsstruktur vor Augen führen."

Die Regelleistungsvolumina seien eine "schöne Bescherung", schreibt Grauduszus in einem Weihnachtsgruß an die Mitglieder der Freien Ärzteschaft.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18213)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »